Der Verband der Schweizerischen Gasindustrie (VSG) organisiert zusammen mit seinen Kooperationspartnern am 30. September 2026 den dritten Schweizer CO2-Kongress. Ein Schwerpunkt stellt aus aktuellem Anlass die Klimapolitik des Bundes nach 2030 dar. Im Juni 2026 wird der Start der Vernehmlassung zum neuen CO2-Gesetz und dem Rahmengesetz für die Planung, den Bau und den Betrieb von CO2-Pipelines erwartet.
Mit grosser Freude heissen wir unsere neue Präsidentin willkommen: An der Generalversammlung der IGEB wurde Beatrice Schaffner zur Präsidentin gewählt. Sie tritt ihr Amt am 1. Juli 2026 an. Beatrice Schaffner überzeugt durch ihre ausserordentliche Fachkompetenz und ihre langjährige politische Erfahrung.
Der Jahresbericht der IGEB ist publiziert. Dieser gibt einen guten Überblick über die Themen, welche die IGEB im 2025 beschäftigte. Hohe Energiepreisen und die stetig steigenden Netzkosten belasten die Unternehmen nach wie vor erheblich. Es war ein intensives Jahr mit enger Zusammenarbeit mit anderen Wirtschaftsverbänden, dem Bundesrat und den Behörden.
- Preise für Endverbraucher (Industriestrompreis)
- Versorgungssicherheit
- zukunftstaugliches Stromversorgungsgesetz
- Befreiung von Abgaben aller Art auf dem Strom
- Preise für Endverbraucher
- freie Lieferantenwahl
- Versorgungssicherheit
- Verbändevereinbarung zu erleichtertem Netzzugang
- Befreiung der energieintensiven Industrie von der CO2-Abgabe auf Brennstoffen mittels Zielvereinbarungen
- oder wahlweise Teilnahme am EU-Emissionshandelssystem
Rücksichtnahme auf die spezifischen Bedürfnisse der energieintensiven Verlader auf Schiene und Strasse (Güterverkehr)
Positionierung der energieintensiven Industrie als energieeffiziente, nachhaltige und zukunftsorientierte Industrie.
Positionierung der energieintensiven Industrie bei der Formulierung der „Post-Fukushima-Politik“ des Bundes.
- Die energieintensiven Betriebe brauchen verlässliche energie- und klimapolitische Rahmenbedingungen bzw. Rechtssicherheit als Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Standortwettbewerb.
- Als industrielle Energieendverbraucher brauchen die energieintensiven Betriebe für Strom und Erdgas Versorgungssicherheit sowohl bezüglich der Netzstabilität als auch bezüglich der Lieferfähigkeit der Energieversorgungsunternehmen.
- Die Strom- und Erdgaspreise für die energieintensive Industrie müssen auf das Niveau des umgebenden europäischen Auslands gesenkt werden, um mit gleich langen Spiessen im internationalen Konkurrenzkampf operieren zu können.
- Wo die europäische Konkurrenz bei den Energiepreisen mittels Subventionen oder gezielten Entlastungen der energieintensiven Industrie Industriepolitik betreibt, muss dies auch in der Schweiz nachvollzogen werden. Beispielsweise durch die Gewährleistung an den Gestehungskosten orientierter Stromtarife oder durch Sonderbestimmungen für die energieintensiven Betriebe.
- Für die energieintensiven Betriebe sind Energieabgaben – und –steuern aller Art, die namentlich auf dem Energieträger Strom erhoben werden, zu beseitigen. Es braucht kurzfristig eine Befreiung der stromintensiven Betriebe von der Überwälzung der Kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV).
- Die energieintensiven Branchen und Betriebe zeigen seit jeher klimapolitisches Engagement. Die IGEB ist Gründungs- und Trägerorganisation der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW). Im Rahmen der EnAW, aber auch ausserhalb leisten die IGEB-Branchen und Betriebe einen massgebenden, auditierten und messbaren Beitrag zur CO2-Emissionsminderung der Wirtschaft.
- Die energieintensiven Betriebe sollen wählen können, ob sie ihre CO2-Emissionsminderungsanstrengungen wie bisher im Rahmen der freiwilligen Massnahmen nach dem geltenden CO2-Gesetz erbringen wollen (Zielvereinbarungen) oder ob sie sich dem europäischen Emissionhandelssystem (EU-ETS) anschliessen wollen.
Interessante Veranstaltungen im Energiebereich in der gesamten Schweiz.
Unsere Mitglieder produzieren alle in der Schweiz. Dazu benötigen sie viel Energie.
Gerne stehen wir Ihnen für Fragen und Informationen zur Verfügung.

